Pressemeldung

Freudenberg richtet Elektrotankstelle ein

13.07.2010

Mit ,,E-load" sollen Elektroautos im Industriepark in Fahrt kommen

Mit ,,E-load" nahm die Unternehmensgruppe Freudenberg kürzlich die erste funktionstüchtige und für die Bedürfnisse im Industriepark entwickelte Ladestation für Elektroautos in Betrieb. ,,Die Elektromobilität ist ein wichtiger Markt der Zukunft, der vieles verändern wird. Die Automobilindustrie arbeitet mit Hochdruck an Lösungen. Freudenberg als wichtiger Zulieferer setzt sich mit dieser Entwicklung intensiv auseinander", erläuterte Dr. Martin Stark, Mitglied der Unternehmensleitung, bei der Präsentation der Ladestation. ,,Wir liefern Separatoren, Dichtungen, Filtersysteme sowie flexible Leiterplatten für Lithium Ionen Batterien. Mit “E-load' werden wir nun Versorgungskonzepte für Elektrofahrzeuge in der Praxis testen und die nächsten Impulse setzen.“

Bei ,,E-load" handelt es sich um einen Feldversuch, von dem sich das Familienunternehmen Erfahrungen im Umgang und täglichen Einsatz von Ladesäulen und Elektrofahrzeugen verspricht. ,,Wir sind stolz, eine der ersten Elektrotankstellen in Deutschland hier im Industriepark Weinheim zu haben. Nun können wir beobachten, wie sich unsere Ladestation und Testfahrzeuge in der Praxis bewähren", erklärte Dr. Ulf Kürschner, Geschäftsleitung der Freudenberg Service KG. Unterstützt wird Freudenberg vom Fraunhofer Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF) in Darmstadt, das dem Unternehmen Elektrofahrzeuge zur Verfügung stellt.

Weltweit soll die Elektromobilität künftig zur Klimaverbesserung und Ressourcenschonung beitragen, insbesondere in urbanen Ballungsräumen. Deshalb wird auch die von der Freudenberg Service KG individuell für die Bedürfnisse des Industrieparks konstruierte Stromladesäule ,,E-load" mit selbst erzeugtem sowie umweltfreundlichem Strom gespeist. Denn das im Industriepark Weinheim von der Service KG betriebene Kraftwerk wird auf Basis der Kraft- Wärme-Kopplung betrieben und produziert hocheffizienten und umweltfreundlichen Strom. Es erreicht einen Energienutzungsgrad von bis zu 85 Prozent. Zusätzlich beträgt die CO2-Einsparung gegenüber dem durchschnittlichen deutschen Strommix rund 50 Prozent. Ein weiterer Vorteil: Die Fahrzeuge der Freudenberg Service KG, heute mit Benzin und Dieselmotoren ausgestattet, sind im Industriepark überwiegend auf kurzen Strecken unterwegs – eine ideale Voraussetzung für Elektrofahrzeuge. ,,Je nach Verlauf unseres Feldversuches ist es also denkbar, dass wir zum Ersatz anstehende Fahrzeuge durch Elektrofahrzeuge ersetzen werden", so Ulf Kürschner.

Die Ladesäule an sich ist für die Entwicklungen der Zukunft gerüstet. So stehen unterschiedliche Stromanschlüsse stehen zur Verfügung, da eine Standardlösung hierfür noch nicht existiert. Weitere Ladestationen an anderen Freudenberg Standorten sind nicht ausgeschlossen.


 

 

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